Bericht der Geschäftsleitung 2014-10

Gepostet von am 2014-10-13 in Blog | Kommentare deaktiviert für Bericht der Geschäftsleitung 2014-10

Der Begriff Industrie 4.0 ist heute in aller Munde. Was steckt eigentlich dahinter?

Diese Bezeichnung soll die 4. industrielle Revolution zum Ausdruck bringen. Nach Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft, der Massenfertigung mit Fließbändern und elektrischer Energie und der digitalen Revolution mit Elektronikeinsatz und IT mit Ausbau der Automatisierung nun also wieder etwas Neues.

Dieser Begriff wurde von unserer Regierung im Rahmen der Kompetenzinitiative eingeführt, mit dem die Information in der Fertigungstechnik vorangetrieben werden soll. Ziel ist die Smart Factory, die intelligente Fabrik, die sich durch Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie Integration von Kunden, Lieferanten und anderen Partnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse unter Zuhilfenahme von Systemen und dem Internet auszeichnet.

Dabei ist es wichtig, dass immer mehr individualisiert wird (bis hin zur Losgröße 1) und der Betrieb hochflexibel auch für Großserien wird. Hierbei wird es nötig sein, Verfahren zur Selbstoptimierung, Selbstkonfiguration und Selbstdiagnose einzuführen, um die Menschen in den Betrieben bei ihrer zunehmend komplexen Arbeit zu unterstützen.

Dieser Megatrend Industrie 4.0 soll, wenn er richtig gestaltet wird, helfen, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen und mehr Kreativität einzubringen. Im Endeffekt sollte es möglich sein, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und damit wäre Industrie 4.0 ein wesentlicher Beitrag zur Humanisierung der Arbeitswelt.

Noch zu unserem Haus: Mit der Insolvenzanmeldung von Horex mussten wir erneut einen Rückschlag verkraften. Vom dortigen Geschäftsführer hörte ich, dass der Insolvenzverwalter zusammen mit Rödel und Partner aus Nürnberg, zuversichtlich ist, bis Ende Oktober einen Käufer zu finden, da doch ca. 21 Millionen € von den bisherigen Gesellschaftern investiert wurden und sowohl Motor wie auch das Fahrzeug durchaus für andere interessant sein sollten. Bis Ende Oktober hat auch die Bank die Löhne garantiert, weshalb tüchtig montiert und ausgeliefert wird. Es bleibt aber abzuwarten, ob und wer einsteigt.

Der Doppelklappenstutzen für unseren Hauptkunden und die dazugehörige Montagelinie entwickeln sich plangemäß, ebenso die neue Einspritzleiste mit den dazugehörigen Einspritzdüsen für einen englischen Kunden und, wie auch die Ölspritzdüsen, für einen amerikanischen Kunden – Umsätze werden dafür aber erst ab Ende 2015 fließen. Anders ist es beim Schaltassistenten, der bereits gut montiert wird und zusätzlich werden neue, weitere Typen angepasst.

Lassen Sie uns mit Mut und Zuversicht in das neue Geschäftsjahr starten.

Ihr

Jochen Preißl

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